Schlimm siehts aus am Finanzmarkt: Immobilienfonds geplatzt, Finanzwerte im Keller - ja wo soll man denn da noch die Profite hernehmen. Aber "Grün ist die Hoffnung",weiß die Investmentabteilung der Deutschen Bank, DWS, und so muss man auch in schlechten Zeiten nicht auf seine Renditen verzichten. Wenn man dann den Klimawandel mit zunehmenden Dürreperioden, eine wachsende Weltbevölkerung als Vaiablen den global schrumpfenden Agrarerträgen gegenüberstellt, dann ist die Gleichung für die DWS geritzt- mit steigenden Agrarpreisen lässt sich spekulieren.
Den gobalen Trend vor Augen, hat demnach die DWS den Fond DWS Invest Global Agribusiness aufgelegt. Ein Blick ins Portfolio bestätigt die Befürchtung: Beteiligungen an Pestizidproduzenten, Kunstdünger und Fructosesyruphersteller werden angeboten, letzteres jüngst in Verdacht massgeblich dafür verantwortlich zu sein , dass inzwischen jedes vierte Kind in den USA übergewichtig ist. Zwar werden überlicherweise in den Fonds nur die größten Beteilungen aufgeführt und es ist deshalb nur schwer ersichtlich, welche Firmen ebenfalls vertreten sind, ich vermute aber, dass sich die für mich manifestierte Schlechtigkeit der Welt, ein Unternehmen namens Monsanto, ebenfalls darunter verbirgt.

Great work.
Kommentiert von: Stacey | 26. April 09 um 19:29 Uhr