Ganz im Zeichen des Klimawandels kommt jetzt in Großbritannien mit Cleantech Magazine eine Publikation zum Thema Umwelttechnologie, erneuerbare Energien und des nachhaltigen Finanzsektors auf den Markt. Zwar ist das offizielle Erscheinungsdatum erst für Juni angesetzt, doch durch den Prelaunch der Nullnummer kann man bereits auf der Webseite einen ersten Eindruck über die thematische Ausrichtung gewinnen. Die Schwerpunkte dieser und womöglich auch der folgenden Ausgaben werden sich anscheinend besonders an den Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Investmentfonds orientieren.
Sicher, ein boomender Sektor, von dem man auf den ersten Blick nicht gerade weiß, was man halten soll. Inzwischen versprechen sich vom nachhaltigen Investitionssektor selbst Kreditinstitute profitable Gewinne, die in der Vergangenheit eher durch Investitionen in umwelt- und sozialpolitisch recht fragwürdige Projekte aufgefallen sind. So gehören zwar nachhaltige Investmentfonds inzwischen ins gängige Portfolio der Deutschen Bank, demgegenüber konnte die Förderung von Kernkraftwerken ist Osteuropa durch das Engagement von NGOs nur knapp verhindert werden und der Staudamm in der Türkei steht weiterhin auf dem Kreditiprogramm der Deuschen Bank. Das zeigt nur wieder, dass man bekanntlich über Nachhaltigkeit streiten kann- nichzuletzt zählt ein Wasserkraftwerk ja unweigerlich auch zu den regenerativen Energien.

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