Umweltschutz und Bioläden haben eine lange Tradition in Deutschland. Dennoch sieht es so aus, als spielen Themen wie Umwelt, Klimaschutz und sozialverantwortliches Unternehmertum im Onlineangebot überregionaler Zeitungen nur eine untergeordnete Rolle. Sei es bei der Zeit, Sueddeutschen Zeitung, Frankfurter Rundschau, FAZ oder Spiegel, (TAZ ausgenommen) nirgends gibt es in der Hauptnavigation einen Hinweis auf ein eigenständiges Ressort. Erst nach weiterem Klicken durch die am Seitenkopf gelisteten Hauptthemen, meist als Unterkategorie der Wissenschaft geführt, erschlließt sich dem Leser das Nachrichtenangebot zum Thema Umwelt. Und einmal dort angekommen, weiß die nur selten aktualisierte Informationslage nicht wirklich zu überzeugen.
Seltsam eigentlich, "going green" liegt doch im Trend und angesichts wachsender Umweltzerstörung, neuer Technolgien und nachhaltigem Unternehmertum, hätte das Thema in seiner Gesamtheit mehr Beachtung verdient. Oder interessieren sich die Briten womöglich stärker für den Umweltschutz, weil sie noch soviel aufzuholen haben?
Entsprechend anders sieht das Onlineangebot britischer Tageszeitungen wie beispielsweise der
Times,
Independent ,
Guardian oder auch der amerikanischen
Huffington Post aus. Nur einen Klick entfernt ist man hier von einem in der Regel umfassenden Nachrichtenangebot zum Thema Umwelt sowie im Falle des Guardian von etlichen Kolumnen und Blogs zu Klimaschutz, erneuerbarer Energie, Biodiversität und
Unternehmens- Greenwashing.
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